Stauanlage Meyenburg

Zeitraum
2002-03

Beschreibung des Projektes

Für die Wassermühle in Meyenburg ist eine neue Stauanlage geplant. Schon im letzten Jahr wurden die Weichen für diese Baumaßnahme gestellt; das anfallende Wasser wurde mit Hilfe von Spundwänden örtlich umgeleitet.

Im Vorfeld wurden von unserem Büro, zumindest für den Teil der Brücke einschließlich Unterbau, verschiedene Vorleistungen erbracht, wie z B. Bauwerksentwurf Trogbauwerke, Ausschreibung der Baugrube und Brücke und die Kostenermittlung für das neue Trogbauwerk und der Brücke.

Die Bauleitung bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurde ebenfalls von unserem Büro übernommen.

Wassermühle Meyenburg

Detaillierte Unterlagen über den Bau der Wassermühle liegen nicht vor und konnten auch durch intensive Bemühungen beim Vorbesitzer nicht beschafft werden. Durch den Mühlenwart Herrn Grimm ist lediglich bekannt, dass die jetzige Form auf das Jahr 1856 zurückgeht, als diese auf dem Fundament einer vormals kleineren Mühle erbaut wurde.


Foto um 1935
 
September 2003

Die Wassermühle ist in Fachwerkbauweise mit massivem Unterbau errichtet. Das Dach ist als Walmdach - die Decken sind in Holzbauweise ausgeführt.Die Übereinstimmung zum Zustand von 1935 ist erkennbar. Es sind seither lediglich Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt worden. Der Gebäudezustand kann im wesentlichen als gut bezeichnet werden.


Foto mit Turbinenhaus (um 1950)

Bevor die eigentliche Arbeit an der Stauanlage begonnen werden konnte, wurden vor Ort Untersuchungen veranlaßt, da das Fundament durch eine unzulässige Wasserumläufigkeit unterspült wurde. Die Standsicherheit des Gebäudes wurde daraufhin vom Landkreis Osterholz in Frage gestellt, die Mühle für Besucher gesperrt.

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